Schevening – Strand

Unser Trip nach Holland

Der nächste Trip war geplant und so ging es vom 30.05.- 02.06.2019 nach Holland. Für diesen Trip war surfen angesagt, also dieses Mal ein Gegensatz zum wandern. Aber genau dass ist das schöne an einem Van. Jede Reise ist anders als die vorherige und man ist immer flexibel. Da Rilind Wassersportarten liebt und ich mich dem ganzen auch nähere, sind wir zum Wellenreiten nach Scheveningen gefahren. 🙂

Erstes Ziel: Renesse

(1 Übernachtung)

Nach knapp 3 Std. Fahrt sind wir Nachmittags am ersten Ziel, in Renesse angekommen. Dort waren wir mit einem Freund, dem Christoph (Instagram: urwaldvogel) verabredet. Nach dem wir unsere Bäuche mit geilen Burgern und Bier (Keine Angst… ich (Jessi) liebe alkoholfreies Weizen. Also ganz nach dem Motto „Don’t Drink and Drive“) gefüllt hatten, haben wir eine kleine Führung durch Renesse (mit Zwischenstop im Surf-Shop) bekommen.

Surf-Shop in Renesse

Der Zwischenstop im Surf-Shop war super. Wir haben lange keinen so tollen Surf-Shop gesehen… alles mit Liebe gestaltet und mit super coolen Produkten von A-Z ausgestattet. Kurzer Shopping-Stop im Shop und weiter ging der Marsch auch schon durch Renesse… an der nächsten Bar noch ein Bier und dann war der Abend auch schon angebrochen.

Wir sind nach dem Bierchen auf Stellplatz-Suche gegangen und haben relativ schnell einen coolen Platz am Strand gefunden.

Auf dem ausgewählten Stellplatz standen wir mit vier anderen Campervans. Den Platz haben wir wieder über Park4Night gefunden… – im Vorfeld wussten wir schon, dass die Suche nach Stellplätzen in Holland eher schwierig ist und es nur wenige gibt, auf denen eine Übernachtung erlaubt ist. Unser ausgewählter Platz wurde mit Übernachtung angegeben… also hin da.

„Police… please open the door“

Kurz noch ein Strandspaziergang und lecker Abendbrot im Van und dann ab in die Koje. Gerade eingeschlafen (23:45 Uhr) hämmert es gegen unsere Van-Tür – „Police… please open the door“. Von null auf hundert waren wir wieder wach. 😀 Der Polizist hat uns bis 0 Uhr Zeit gegeben den Platz zu verlassen. Ansonsten wäre eine Strafe in Höhe von 160 € fällig geworden.

Wie sich herausgestellt hat, war es doch nicht erlaubt auf dem Platz zu übernachten. Der Schock von diesem unschönen Weckruf war überwunden und wir sind mit den anderen vier Vans zum nächsten Stellplatz, der uns von der Polizei empfohlen wurde gefahren und haben dort die Nacht verbracht.

Ja, so haben wir diese Erfahrung auch schon machen dürfen. 😀

Zweites Ziel: Schevening

(2 Übernachtung)

Auf unserem Weg nach Schevening haben wir dem süßen kleinen Café Roekoekoe in dem schönen Örtchen Zierikzee einen kleinen Besuch abgestattet und dort gefrühstückt und ein wenig gearbeitet.

Nach unserer kleinen Stärkung ging es weiter auf die Bahn nach Schevening. Ruckizucki waren wir auch da und waren mehr als begeistert von dem schönen Strand, der Promenade und unserem Stellplatz direkt an den Dünen. Ein Traum!

Stellplatz in Scheveningen

Der Parkplatz ist ein sehr, sehr gut besuchter Platz. Die Besucher stehen stundenlang Schlange um auf diesen Parkplatz zu kommen. Wir hatten wirklich Glück und waren früh genug dort um einen mega guten Platz in der ersten Reihe zu ergattern.

Den Tag haben wir gemütlich ausklingen lassen und uns am nächsten Tag die Surfbretter ausgeliehen um ab aufs Meer zu können. Vorerst gab es eine kurze Auffrischungs-Unterrichtsstunde im Wellenreiten von Rilind – Trockenübung am Strand. Bei mir war der letzte Surfkurs einige Jahre vergangen und die Bewegungen mussten wieder aufgefrischt werden.

You can´t stop the waves, but you can learn to surf

Danach ging es aufs Wasser… ab in die Wellen und es hat mega Spaß gemacht. Zum üben für mich als Neuling waren die Wellen in Ordnung. Für Rilind an dem Tag leider schon häufig viel zu klein.

Nach einem gelungenen Surf- und Strandtag haben wir den Abend an der Promenade genossen und lecker geschlemmt, bevor es zu einem gemütlichen Netflix-Abend zurück in den Van ging.

Kurzer Schlenker zurück zur Promenade… – Die Promenade in Schevening ist einfach nur toll. Surfshops, viele tolle Restaurants und einiges an Trubel am Strand, welches einem direkt das Urlaubsfeeling vermittelt. Wirklich ein toller Ort, wo wir sicher ganz bald nochmal hinfahren werden.

Am nächsten Tag haben wir noch in Ruhe gefrühstückt und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.

Holland war eine spannende Erfahrung und wie soll es bei uns anders sein mit vielen erlebnisreichen Situationen, wo durch es nie langweilig wird und worüber man immer wieder lachen kann.

Kaum zu Hause angekommen beginnt das Fernweh und wir freuen uns schon jetzt auf unseren nächsten Trip.

Aber vorerst muss Rille in die Werkstatt. Wir berichten auf Instagram.

Liebe Vanlife-Grüße

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